Eine Erfolgsstory im Hollywood-Format: 2003 gründen die Oldenburger Studenten Philipp und Daniel Haffmanns, Harald Gottschling und Moritz Krueger eine Brillenmarke. Der erste Firmensitz – eine ehemalige Kindertagesstätte – prägt ihren Namen: MYKITA. Heute ziert er das Berliner Headquarter im einstigen Pelikan-Haus, das die gesamte Produktion unter einem Dach vereint. Und natürlich prangt er an den Shops in Paris, New York, Monterrey, Cartagena, Zürich, Zermatt, Wien und Tokio. MYKITA verkauft jährlich 120.000 Brillen und bringt 60 neue Modelle auf den Markt. Die Entwicklung neuer Produktionsvorgänge und Materialien ist Teil des Unternehmenskonzepts. Jedes Stück kombiniert präzise Handarbeit mit innovativer Technik – von der Form über die Oberfläche bis zur Konstruktion. Das Ergebnis: Patentierte Systeme machen Schrauben und Lötstellen komplett überflüssig. Die Kunststofffassungen aus hochwertigem Zellulose-Acetat besitzen ein spezielles Scharnier. Die dünnen Metallfassungen aus High-Tech-Material sind individuell anpassbar, superleicht und extrem belastbar. Ihre Form erhalten sie erst durch das Einsetzen der Gläser. Und dann wäre da noch die MYKITA MYLON-Kollektion. Sie schlägt die Brücke zwischen Mode und Sport und erhielt den „Red Dot Design Award“. Trotz eines Gesellschafterwechsels in 2015, bei dem nur Moritz Krüger, CEO und Creative Director, vom Gründer-Team übrig blieb: MYKITA sprengt weiterhin die Grenzen des Erfolgs. Die handgearbeiteten Brillen im German savoir faire gehören zur Avantgarde – von Paris bis Manhattan. Sie treffen den Zeitgeist, weil sie ihn mühelos definieren. Klingt nach Kinderspiel? Nun ja, Nomen est Omen.